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Friday, 7 March 2014

to fast or not to fast ...

Das Thema "Abnehmen und Diäten" ist ein lästiges Thema für uns Frauen und ich bin mir sicher, dass fast jede von uns nicht hundertprozentig zufrieden ist mit ihrem Körper.
Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Thema hier auf meinem Blog ansprechen soll. Soll ich öffentlich über meine Probleme jammern und andere wissen lassen, dass ich mich zu dick fühle und abnehmen möchte?
Nachdem ich nach fast zwei Jahren in Kopenhagen letztes Jahr im April wieder zu meinen Eltern gezogen bin, hatte ich mir fest vorgenommen, mich nicht wieder dem Essensverhalten meiner Eltern anzuschließen. Doch das war leider leichter gesagt als getan. Meine Mama ist die typische deutsche Hausfrau, die ihre Familie gerne bekocht. Fleischküchle, Gulasch, Paprikaschoten, der obligatorische Sonntagsbraten mit Klößen, Pfannkuchen ... ich könnte noch eine ganze Weile so weiter aufzählen, was bei uns auf den Tisch kommt. Alles natürlich immer schön in Schmalz rausgebraten, mit viel Soße und wenn Gemüse, dann Gemüse in Mehlschwitze. Dann kamen jetzt noch die kalten, tristen Wintermonate und die ganzen Weihnachtsnaschereien hinzu. Kurzum: ich habe hemmungslos gegessen (jup, sieben Donuts von Dunkin' Donuts an einem Wochenende!!), passe ich keiner meiner Hosen mehr und ich war von meinem BMI-Wert schockiert!
Die sonnigen Tage in letzter Zeit haben mich aus meinem Winterschlaf geweckt und ich fühle mich überaus motiviert, mehr Sport zu treiben und gesünder zu essen. Ich habe mich für einen Aqua Fitness Kurs angemeldet und mache wieder meine alten Pilatesübungen. Außerdem faste ich seit Aschermittwoch (ich habe beschlossen auf Süßigkeiten und sonstige Zuckerbomben zu verzichten) und habe auch sonst meine Ernährung umgestellt. Bis nun sind es erst ein paar Tage, aber ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich durchhalte.
Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich außer Form fühle, habe ich auch wieder leichte Schuppenflechte bekommen wegen der vielen Süßigkeiten und der schlechten Ernährung.
Ich hoffe, ich kann bald von Erfolgen berichten und bekomme vielleicht ein paar Tipps von meinen LeserInnen.

Eure Kat x

Tuesday, 7 January 2014

Schöne Haut mit Schüßler-Salzen / Beautiful skin with Schüßler tissue salts

Wie bereits vor langer Zeit angekündigt, kommt nun endlich wieder ein kleiner Beitrag über Schüßler-Salze. Mittlerweile bin ich immer mehr von ihnen überzeugt, vor allem wenn man sich mit Problemhaut herumschlagen muss.

In meinem Fall haben mich die Salze schon weitergebracht. Letzten April habe ich bewusst die Anti-Baby-Pille abgesetzt, aber nicht großartig über die Konsequenzen für meine Haut nachgedacht. Bis August ist dann auch alles gut gelaufen, aber dann ist der Horror losgegangen. Ich hatte plötzlich zum ersten Mal in meinem Leben Akne. Bisher war ich ja manchmal mit Schuppenflechte im Gesicht geplagt, aber dann mit 26 Jahren Akne ... das war schon nervig.
Also habe ich mich mehr mit homöopathischen Wegen zur Besserung beschäftigt und folgende Tipps für euch (bei Aknehaut mit fettiger T-Zone):

Zur innerlichen Anwendung immer nur 3 Salze zur gleichen Zeit. Meine absoluten Favouriten sind hier das Schüßler-Salz Nr. 3 (Ferrum Phosphoricum), Nr. 11 (Silicea) und Nr. 12 (Calcium Sulfuricum).
Von allen drei Salzen vier Wochen lang 6 x täglich je 2 Tabletten einnehmen, also 36 Stück täglich. Die Tabletten einfach im Mund langsam zergehen lassen. Bei Lactoseintoleranz bitte auf Tropfen oder Globuli umsteigen!

Zur äußeren Anwendung gibt es aus Salben aus Schüßler-Salzen zu kaufen. Man kann aber auch selbst Salben oder Masken aus den Salzen herstellen. Hier empfehle ich Salben mit den Salzen Nr. 9 (Natrium Phosphoricum) und Nr. 11 (Silicea). Bis jetzt habe ich selbst noch keine Salben hergestellt, deswegen gibt es nun von mir auch kein Rezept.

Die Schüßler-Salze können die Abheilung der Akne unterstützen, aber man kann sich nicht alleine auf die Salze verlassen, wenn man selbst nicht noch ein wenig dazubeiträgt. Unter anderem sollte man wie immer auf seine Ernährung achten. Meine Haut wurde durch die Salze und gesunde Ernährung sehr gut, doch dann kam die Weihnachtszeit und viel zu viele Plätzchen, Kuchen, Schokolade usw. und ich konnte einfach nicht widerstehen. Und leider stimmt es: Man sieht wirklich jedes Stückchen Schokolade und jeden Bissen Fast Food auf der Haut.

Ein anderes Hautproblem plagt meine Schwester zurzeit. Sie hat seit kurzem eine extrem trockene Haut, die dadurch auch schuppig geworden ist.
Deswegen habe ich auch Salze für sie zusammengestellt. Nämlich die Schüßler-Salze Nr. 8 (Natrium Chloratum) und Nr. 20 (Kalium aluminium sulfuricum). Diese Salze auch vier Wochen lang 6 x täglich je 2 Tablette einnehmen.

Außerdem habe ich tolles Rezept für eine Maske gegen trockene Haut entdeckt. Für diese mörst man so viele Nr. 8 Salze bis man einen Teelöffel voll hat. Eine Avocado schälen und zerdrücken. Hier wäre eine reife Avocado am besten. Dann noch einen 1 EL Quark und 2 EL Honig hinzufügen und alles schön zu einer geschmeidigen Masse vermischen. Die Haut gründlich reinigen und die Maske 20 - 30 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmen Wasser abwaschen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig helfen und die Schüßler-Salze etwas näher bringen.

Eure Kat :-)  

 As I announced a while ago, there is finally a new post about Schüßler tissue salts. By now, I am more and more convinced that they are great, especially when you are troubled with skin problems.
 
In my case, the tissue salts have already helped me. Last April, I deliberately stopped taking the pill but I did not really think of the consequences for my skin. Until August, everything went well but then the horror started. Suddenly I had acne for the first time in my life. Up to that point, I had only sometimes been challenged with psoriasis in my face. But when you get acne when you are 26 ... that just sucks.

 
So I dealt with homeopathic ways to make your skin look better and here are some tips for you (when you have acne skin with oily T-zones):

 
You should always only use 3 salts at one time for inner application. My absolute favourite salts are the Schüßler tissue salts no. 3 (    iron phosphate ), no. 11 (silica) and no. 12 (calcium sulphate).
Use them for four weeks. Take 2 of each 6 times a day, thus 36 tablets a day. Just let them slowly melt in your mouth. If you suffer from lactose intolerance, you should switch to drops and globules!


For external use, you can buy ointments made of Schüßler salts. You can also make ointments and masks of the tissue salts yourself. I recommend ointments containing the salts no. 9 (sodium phosphate) and no. 11 (silica). Until now, I haven't  made ointments myself so that's why I won't give you any instructions for that here.


Schüßler tissue salts can support the healing of your acne but you cannot rely on the salts alone if you don't contribute to it a bit yourself. Among other things, you should always take care of a healthy diet.
My skin was really good after I used the tissue salts and ate more healthy but then Christmas time came and I ate way too many cookies, cakes, chocolates etc. and I simply could not resist. And it is unfortunately true: Every bit of chocolate and every bite of junk food shows up on your skin.


Another skin problem is troubling my sister at the moment. Lately, she has had extremely dry skin which also got flaky because of that.
That's why I also found her some salts, namely the Schüßler tissue salts no. 8 (sodium chloride) and no. 20 (potassium aluminium sulfuricum). These salts should also be taken for four weeks, 2 tablets of each salt, 6 times a day.


Apart from that, I also found a great recipe for a mask again dry skin. For the mask, you crush in a mortar as many no. 8 salts as you need to fill a tea spoon. Peel an avocado and mash it. A ripe one would be better in this case. Then you add 1 tbsp curd and 2 tbsp honey and mix everything to a smooth mass. Clean your skin properly and keep the mask 20 - 30 minutes on your face. Afterwards, you simply wash it off with lukewarm water.

 
I hope that I could help you a little and that I brought the Schüßler tissue salts a bit closer to you.
Yours,
Kat :-)


Sunday, 26 May 2013

Richtiges Trinkverhalten - the right drinking patterns

Heute möchte ich einmal ein wichtiges Thema ansprechen, das uns alle betrifft. Trinken!


Jeder weiß, dass man 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken sollte.
Der menschliche Körper besteht aus gut 70 Prozent Wasser, unser Gehirn sogar aus 85 Prozent. Da wir tagtäglich 2,5 Liter Wasser durch Toilettengang und Schwitzen verlieren, ist es eben wichtig, dass wir wieder Wasser aufnehmen, um unseren Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Denn wenn dieser nicht in Ordnung ist, hat das mehr oder weniger Auswirkungen auf unser Wohlbefinden (Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme usw.). 

Mancher wird sich jetzt denken, dass die Rechnung mit 1,5 Liter Wasser am Tag nicht aufgehen kann, wenn wir 2,5 Liter verlieren. Aber nein, die 1,5 Liter Wasser stimmen schon, den restlichen Liter nehmen wir über die Nahrung auf.

Nun kommt jedoch der Punkt, auf den ich hinaus wollte: nämlich zu viel zu trinken! Natürlich sind wir uns alle darüber einig, dass Wasser das gesündeste ist, was wir trinken können (meiner Meinung nach darf man sich aber auch mal ein Glas Saft jede Woche gönnen, aber mehr dazu später). 

Manchmal passiert es aber, dass jemand, der sich dazu entschließt, abzunehmen oder einfach nur gesund zu leben, es oft mit dem Trinken übertreibt und dann mehr als 2 Liter trinkt. Und genau das muss nicht immer gesund sein.

Hier ein paar Folgen von zu vielem Trinken:

- trinkt man zu viel Wasser, verdünnt sich das Blut und die Konzentration der Salze im Blut sinkt. Wenn dieser Spiegel auf einem zu niedrigen Level ankommt, kann das zu Muskelschwäche, Desorientierung, epileptische Anfällen, Herzversagen und sogar zu tödlichen Hirnödemen führen.

- bei 10 Litern Wasser oder mehr am Tag (was auf jeden Fall viel zu viel ist) ist ein sehr kritischer Punkt erreicht und man spricht von einer Wasservergiftung!

- wenn man weiß, dass man Probleme mit Leber, Nieren oder Herz hat, sollte man nicht so viel trinken, weil diese Organe dann mit dem Wasser überfordert sind. Ausnahme hier sind Nierensteinpatienten, wobei aber der Arzt festlegt, wie viel pro Tag getrunken werden soll.

Ich will hier jetzt aber keine Angst verbreiten. Natürlich sind auch 2 Liter am Tag in Ordnung. Ich wollte eben nur einmal auf die negativen Seiten hinweisen, denn es herrscht im Moment ein unheimlicher Trend.

Und zu diesem Trend zählt Wasser mit Geschmack. Wie ja hoffentlich jeder in den Nachrichten mitbekommen hat, wurde in vielen getesteten Wässer ein erhöhter Anteil des krebserregenden Benzols gefunden. Außerdem kam heraus, dass in diesen Wassern nur Kunstaromen und auch sehr viel Zucker enthalten sind. Aber wer hat schon erwartet, dass darin echte Früchte enthalten sind? Da kann man auch gleich zur Colaflasche greifen.

Regel Nummer eins für eine gesunde Ernährung lautet: Aromen, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel bzw. jegliche Chemie im Essen vermeiden! 

Also kauft euch lieber normales Wasser und presst eine Zitrone oder Orange rein.

Zum Schluss möchte ich noch über Limo, Säfte und Alkohol sprechen. 

Also kurzum: Alkohol ist einfach ungesund. Und das tägliche Gläschen Rotwein, das gut für das Herz sein soll, ist auch ein umstrittener Mythos. Meiner Meinung nach kann aber täglicher Genuss von Alkohol, und sei es nur ein Glas Wein, nicht gesund sein.

Ein wenig Zucker braucht unser Körper, deswegen entscheidet euch lieber für ein Glas Saft bzw. Saftschorle als ein Glas Limo. Einmal pro Woche darf man sich gerne ein Glas Saft oder auch zwei gönnen, am besten frisch gepressten. Ein weiterer Geheimtipp ist Traubensaft, sowohl weißer wie auch roter. In dem Saft sind viele Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, zwei von denen sind die Flavonoide Quercetin und Anthocyane, die unserem Körper sehr viel helfen, indem sie u.a. freie Radikale fangen und die schädlichen Oxidationsreaktionen in den Zellen stoppen. Übertreibt es aber nicht mit dem Saft ;-) er enthält immerhin noch Zucker und ca. 65 Kalorien pro 100 ml.

In diesem Sinne: fröhliches Trinken euch allen :-)

Eure Kat



Today I would like to talk about an important topic that concerns all of us. Drinking!

Everyone knows that one should drink 1.5 litres of water a day.
The human body consists of a good 70 per cent of water, our brain even consists of 85 per cent. Since we lose 2.5 litres of water every day due to going to the toilet and sweating, it is so important that we regain water again in order to keep the fluids in our bodies in balance. For if they are not okay, this has more or less an impact on our well-being (headaches, concentration problems, etc.).

Some might think now that this calculation with 1.5 litres of water a day does not add up when we lose 2.5 litres. But no, this calculation is right because we ingest the remaining litre when we eat.

Now I am coming to the intended point, namely drinking too much! Of course, we all agree that water is the healthiest we can drink (in my opinion you can also treat yourself to one glass of juice a week but more about that later).

Sometimes one decides to lose weight or simply live a healthy lifestyle and then it happens that this person overdoes it by drinking more than 2 litres daily. And that is exactly not always the healthiest.

Here are some consequences of drinking too much:

- If one drinks too much water, the blood gets thinner and the concentration of salts in the blood decreases.     If this concentration is too low, it can lead to muscle weakness, disorientation, epileptic seizures, cardiac failure and even lethal celebral oedema.

- If one drinks 10 litres of water or more a day (which is definitely way too much) a critical point has been reached and we speak about a water intoxication!

- When you know that you have problems with your liver, kidneys or heart, you should not drink too much because these organs will be demanded too much. An exception here is kidney stone patients with the doctor deciding how much they are to drink every day.

I do not want to bring about fear now. Of course, two litres a day are also fine. I just wanted to show you the downsides because there has been this enormous trend recently.

Flavoured water is also included in that trend. I hope that everyone saw on the news that in many of the waters tested, an increased amount of the carcinogenic benzene was found. Furthermore, they found out that many waters contain only artificial aromas and also a lot of sugar. But who really expected real fruit to be in there? You might as well just have a bottle of cola.

Rule number one for eating healthy: avoid aromas, additives, preservatives or simply any kind of chemistry in your food!

So you should rather buy normal water and add some freshly pressed lemon or orange.

Finally I would like to talk about sodas, juices and alcohol.

Well, in short: alcohol is simply not healthy. The daily glass of red wine, that is supposed to be good for the heart, is a controversial myth. In my opinion, it cannot be healthy to drink alcohol every day and be it only one glass of wine.

Our body needs a little bit of sugar that is why you should choose a glass of juice or spritzer over a glass of soda. Once a week you can have a glass of juice or two, preferably freshly pressed. Another insiders’ tip is grape juice, both white and red grape juice. This juice contains many minerals and trace elements including the flavonoids quercetin and anthocyanins which help our body immensely by scavenging free radicals and stopping harmful oxidation reactions in our cells amongst other things. Do not overdo it with the juice, however ;-) it still contains sugar and about 65 calories per 100 ml.

With this in mind: happy drinking :-)

Kat

Thursday, 7 February 2013

Diagnose: psoriasis vulgaris

Heute möchte ich euch gerne von einem Teil meines Lebens erzählen, den viele meiner Freunde kennen, aber eigentlich gar nicht genau wissen, was er genau ist, warum er da ist und was ich alles dafür/dagegen tun muss.
Es handelt sich um eine Hautkrankheit namens psoriasis vulgaris, besser bekannt als Schuppenflechte.
 
Woher die Krankheit genau kommt? Zum größten Teil ist sie erblich bedingt und teils sei sie auch eine Autoimmunkrankheit (auf diesem Gebiet wird noch geforscht soweit ich weiß). Bei mir trat die Krankheit das erste Mal auf, als ich neun Jahre alt war und ich muss hier jetzt einmal zugeben, dass ich bis letztes Jahr meine Krankheit nicht wirklich ganz verstanden habe. Vielleicht werde ich sie auch nie vollkommen ganz verstehen, aber zumindest bin ich jetzt (mehr) mit ihr im Reinen.
 
Ganz laienhaft ausgedrück kann man Schuppenflechte etwa so erklären, dass im Körper irgendwie falsche "Informationen" weitergegeben werden und sich deswegen die Hautzellen schneller teilen. Und zwar siebenmal schneller als normal!
 
Jeder, der davon betroffen ist, erlebt die Krankheit anders, hat einen anderen Auslöser oder andere Wege zur Besserung/Heilung. Was ich jetzt beschreibe, ist eben meine Geschichte.
 
Bei mir wurde damals als Kind diagnostiziert, dass Mandelentzündungen der Auslöser für Schuppenflechte bei mir seien. Das stimmt natürlich, denn jedes Mal, wenn sich eine fette Mandelentzündung breit gemacht hat, kommt auch schon wieder die Psoriasis. Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum ich nicht einfach meine Mandeln entfernen lasse. Na ja, zum einen habe ich totale Angst vor Operationen und zum zweiten meinte mein Hautarzt, dass meine Mandeln wichtig für meinen Körper seien und Schuppenflechte nunmal eine chronische Hautkrankheit sei. Selbst wenn ich keine Mandelentzündung mehr kriegen würde und dieser Faktor als Auslöser ausgeschlossen werden könnte, würde es irgendwie einen anderen Auslöser geben.
Und ich muss hier einmal diesen Hautarzt loben. Ich bin schon bei vielen Hautärzten in meinem Leben gewesen, aber der Albi (ist mein Spitzname für ihn ;-) ) hat es einfach drauf und ich glaube ihm. Besser gesagt, ich bin davon überzeugt, dass er Recht hat, denn ich sehe das genauso. Diese Krankheit wird mich mein Leben lang begleiten.

Letztes Jahr hatte ich dann wieder einen Schub (nach einer Mandelentzündung) und ich hatte ziemlich viele Flechten an den Händen und im Gesicht und das sind ja Stellen, die jeder gleich sieht. Also hieß es auf zum Hautarzt und Lichttherapie. Nach drei Monaten war aber immer noch nichts besser und mich hat das alles so aufgeregt, dass ich von meinem Arzt in Deutschland die Tabletten Fumaderm bekam. Ich habe vor ein paar Monaten auf meinem Blog etwas darüber geschrieben. Über die Tabletten gibt es viel zu erzählen und zu berichten, aber das lasse ich jetzt einmal. Ich kann euch nur empfehlen, die Tabletten zu googeln und dann dort Erfahrungsberichte zu lesen.
Ich vertrage sie genauso wenig wie die meisten, von denen ich Erfahrungsberichte gelesen habe. Und nach Wochen der Quälerei ist meine Haut zwar etwas besser geworden, aber nicht wirklich ganz zu meiner Zufriedenheit. Hinzu kam dann eben auch noch, dass es mir absolut dreckig ging wegen den Tabletten.

Und deswegen kam ich zu dem Entschluss, dass ich mein Leben komplett umkrempeln und neue, alternative Wege finden muss, um die Flechten in den Griff zu kriegen. Also habe ich viel im Internet gelesen und habe mich dann für einige Möglichkeiten entschieden. Ich habe mir leider nicht die Seiten bzw. Links gemerkt/gespeichert, deswegen kann ich leider keine Quellenangaben machen, aber hier ist meine individuelle Therapie, die zum Erfolg geführt hat. Als positiver Nebeneffekt habe ich auch noch sechs Kilo abgenommen. Seit Oktober 2012 bis jetzt habe ich versucht, streng nach diesen Regeln zu leben (ich habe auch öfters gesündigt, ich gebe es zu), aber man kann ja nicht auf alles verzichten ;-) Hier meine Regeln:

1. Stress vermeiden

Plane dein Leben so gut wie möglich, dass dich einfach nichts stresst. Und lass dich von niemanden stressen.

2. Die Omega-3-Ernährung

Ich habe irgendwo im Internet einen Artikel von einem Hautarzt gefunden, der alle Lebensmittel in die Gruppen Omega-3 und Omega-6 eingeteilt hat. Er hat dazu geraten, auf die Omega-6 Lebensmittel größtenteils zu verzichten.
Leider habe ich keine ausführliche Liste der Omega-3 Lebensmittel, aber dazu zählen auf jeden Fall

- Obst
- Gemüse
- Fisch
- Olivenöl

(falls ich den Artikel wieder irgendwie finde, werde ich ihn natürlich verlinken)

Zur Gruppe Omega-6 zählen:

- Fleisch, Wurst
- Pasta, Reis
- Milchprodukte, Käse
- Sonnenblumenöl
- Süßigkeiten
- Weißmehl

Ich habe am Anfang meiner "Therapie" zwei Wochen lang ausschließlich Omega-3 Lebensmittel gegessen, habe abgenommen, fühlte mich viel fitter und ich konnte von Tag zu Tag sehen, wie meine Haut besser wurde.

3. Brennnesseltee

Auf irgendeiner Webseite habe ich gelesen, dass eine Userin berichtet hat, dass sie zwei Wochen lang jeden Tag einen Liter Brennnesseltee getrunken hat und dadurch ihre Schuppenflechte besser wurde. Das habe ich dann auch gemacht, natürlich in Kombination mit der Ernährung, und ich denke, dass es auch einen positiven Effekt hatte. Was man aber unbedingt beachten muss, ist, dass Brennnesseltee stark entwässert (gut für das Abnehmen) und man deswegen mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken sollte.

Ich habe auch noch gelesen, dass sich manche einen Sud aus dem Tee gemacht haben und damit ihre Haare wuschen, wenn sie starke Schuppenflechte auf der Kopfhaut hatten. Das Problem hatte ich Gott sei Dank nicht, deswegen kann ich nicht beurteilen, ob dieser Sud wirklich weiterhilft.

4. Gesunder Lebensstil

Alkohol und Zigaretten sollten vermieden werden. Natürlich habe ich mal ab und zu einen Cocktail beim Ausgehen getrunken, aber durch diesen gesünderen Lebensstil, spart man sich beim Ausgehen auch viel Geld ;-) Und eine Cola tut es auch. Es ist schon interessant seine Freunde beim Trinken zu beobachten. Sehr unterhaltsam!

5. Ausreichend schlafen

Mindestens sieben Stunden schlafen, aber auch nicht mehr als acht, neun Stunden. Weil zu viel Schlaf einen noch müder macht, zu wenig Schlaf aber auch nicht gesund macht.


Das sind meine fünf Therapiepunkte, die zum Erfolg geführt haben. Ich hoffe, dass sich so Mancher davon inspiriert fühlt. Ich bin der Überzeugung, dass es tausendmal gesünder und besser ist, als sich Kortisonsalben oder Tabletten zu nehmen. Und dauernd zur Bestrahlung rennen ist ja auch nicht optimal, wenn man einmal das Krebsrisiko betrachtet. Schuppenflechtepatienten kriegen nämlich im Laufe ihres Lebens schon viel Bestrahlung ab. Je weniger Sonne, desto länger schaut man jung aus ;-)


 So, zum Schluss noch ein Foto von meiner Hand, die vor Oktober noch sehr schlimm aussah. Habe leider kein Foto von damals (so etwas möchte ich nicht fotografieren), aber man kann sehen, dass noch kaum etwas übrig ist von den Flechten und damit kann ich leben :-)


 
 
Eure Kat x

Saturday, 8 September 2012

Something about me ...

One of my good friends liked the idea that I started a blog. Unfortunately, I had to admit that I was not really good at bearing up my blog because I was busy or had no clue what to write about.
So my friend just said that I should write about me and my everyday life. It could be interesting to some people in the world out there.
Alrighty, so here we go ... I would like to write a bit more about one topic, namely: Psoriasis. I have had this skin disease since I was nine years old. And for me personally, it would be very interesting to get responses back from people all over the world with the same problem. Or some who have good friends or family with this problem.

In April, I had another episode and the psoriasis came back after two years. Mainly on my hands where everyone can see it, so I often feel uncomfortable when people looke at my hands. I also have some tiny spots of Pso in my face and on my legs but I'm still fighting them with a cortison ointment.
But as we all know: cortison is not a solution in the long run. Therefore, I decided to start taking the Fumaderm tablets again. I took them about two years ago and the psoriasis disappeared after only three weeks.
This all sounds amazingly good but I must say that these tablets came with some strong byeffects. Everytime I took them, I had to lay down for an hour because I had an almost unbearable strong headache and pretty intense hot flushes. I know that I might should have stopped taking Fumaderm but I could also see the progress on my skin.

So now, after light treatments and cortison ointments, I am so fed up of having Pso that I decided to take the tablets again. My doctor gave me prescription but warned me, however, that I should not continue taking them if byeffects appear. Moreover, I have to make very sure that I am not ill (which is hard for me since I always have a bit of a cold).

I will start taking Fumaderm on Monday and will hopefully update my blog with my experience. Anyone out there with experiences with Fumaderm? Would be interesting to hear.

Kat